A MUDFLOW CREATES TWO NEW LAKES IN THE FOREST.

 

A mudflow creates two new lakes in the forest.
At Wagrain-Kleinarl (Pongau) there is a large lake on the top of a mountain which is partly held by brittle rocks, unsteady trees and their relatively flat root network. In the lower part of the forest there flows a small stream with spring water, which so far only feeds the Jägersee.


Overnight in the middle of August 2017 a strong storm comes and tears down the trees, which are sometimes responsible for the stability of the summit. The rocks break down and with them an enormous amount of stones, trees and water enters the valley. The adjacent roads and forest paths are buried and the force of nature tears down even more trees on its way that cannot withstand this violence.


In the morning the turbulent weather calms down and with the first rays of sun the exploration of the area begins. Barriers are erected at the sides and at the critical points. The forest is covered with large and small stones, in various colours and metallic shining. To progress it is necessary to climb over the enormous heaps of stones. Then in the middle of the forest, framed by stone vaults and torn down conifers, two turquoise clear lakes, connected with a small waterfall, become visible. It has a fascinating touch of the Caribbean and makes the heart beat faster. Two newborn mountain lakes have been created which do not yet exist on any map.


The water is ice cold and crystal clear. At the bottom of the lakes there is a very bright sandy bottom, which together with the incoming sunrays and the clear blue sky makes the lakes shine in wonderful Caribbean turquoise. With chaos and destruction, something wonderful new is created that could never have been dreamed of.

 

 

Eine Mure schafft zwei neue Seen im Wald.

Bei Wagrain-Kleinarl (Pongau) befindet sich auf dem Kopf eines Berges ein großer See der zum Teil von spröden Felsen, unsicher stehenden Bäumen und deren relativ flachen Wurzelgeflecht gehalten wird. Es fließt im unteren Teil des Waldes ein kleiner Bach mit Quellwasser, der bisher lediglich den Jägersee speist.

 

Über Nacht Mitte August 2017 kommt ein starkes Unwetter und reißt die Bäume nieder, die mitunter für die Stabilität des Gipfels verantwortlich sind. Die Felsen brechen herab und mit ihnen gelangt eine gewaltige Menge an Steinen, Bäumen und Wasser in das Tal. Die anliegenden Straßen und Waldwege werden verschüttet und die herabreißende Naturgewalt reißt auf seinem Weg noch weitere Bäume nieder, die dieser Gewalt nicht standhalten können.

 

Am Morgen beruhigt sich die turbulente Wetterlage und mit den ersten Sonnenstrahlen beginnt die Erkundung des Geländes. An den Seiten und an den kritischen Stellen werden Absperrungen errichtet. Der Wald ist übersäht mit großen und kleinen, in diversen Farben und metallisch glänzenden Steinen. Um voranzukommen ist es nötig über die enormen Steinhaufen zu klettern. Dann werden in der Mitte des Waldes, umrahmt von Steingewöllen und niedergerissenen Nadelbäumen zwei türkisfarbene klare Seen, verbunden mit einem kleinen Wasserfall, sichtbar. Es hat einen faszinierenden Hauch von Karibik und lässt das Herz höher schlagen. Zwei neugeborene Bergseen sind entstanden, die es noch auf keiner Karte gibt.

 

Das Wasser ist eiskalt und glasklar. Am Grund der Seen befindet sich ein sehr heller Sandboden, der im Zusammenspiel mit den einfallenden Sonnenstrahlen und dem klaren blauen Himmel die Seen in herrlich karibischen Türkis erstrahlen lässt. Mit Chaos und Zerstörung wird etwas wundervolles Neues geschaffen, dass niemals zu erträumen war.

 

 

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